Drei verbreitete Irrtümer zur Kfz-Haftpflichtversicherung

Drei verbreitete Irrtümer zur Kfz-Haftpflichtversicherung


Um den Abschluss einer Autoversicherung kommt man in Deutschland nicht herum. Ohne Kfz-Haftpflicht dürfen Fahrzeuge hierzulande nämlich gar nicht auf die Straße. Mit der Auswahl passender Tarife fühlen sich viele Verbraucher trotzdem überfordert. In einigen Fällen erschweren weit verbreitete Irrtümer die Orientierung im Tarif-Dschungel.

Von der Prämienzusammensetzung bis hin zur Kündigungsfrage: Missverstehen kann man in Sachen Autoversicherung so einiges. Zahlreiche Mythen erschweren Verbrauchern die Wahl geeigneter Anbieter. Ein Großteil aller Deutschen fährt daher nicht im passendsten Tarif. Wer Versicherungsirrtümer vorher aufklärt, spart oft hohe Beitragssummen. Welche drei Verwirrungen sind die verbreitetsten?

1. Preiswerte Anbieter haben für jeden günstige Tarife

Oftmals erhält man aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis Tipps zu den günstigen Kfz-Versicherungen. Viele Menschen empfehlen ihre eigenen Versicherer weiter, wenn sie mit ihnen zufrieden sind. Aussagekräftig ist das aber nicht. Wie Versicherungen einzelne Versicherungsnehmer bewerten, hängt nämlich von zahlreichen Faktoren ab. Während der eine Paar-Rabatte vergibt und für Fahranfänger Aufschläge verlangt, verhält es sich beim nächsten genau andersherum. Gut gemeinte Versicherungsempfehlungen von Bekannten garantieren wegen der individuellen Tarifberechnung nur selten geeignete Tarife. Vor Versicherungsabschluss verschaffen sich Verbraucher daher lieber mithilfe von Vergleichsrechnern einen Überblick, als blind Ratschlägen aus dem Bekanntenkreis zu folgen.

Vorsicht: Nicht täuschen lassen! Preiswerte Tarife sind nicht immer die beste Entscheidung. Statt an die Kosten denken Verbraucher am besten erst an die Leistung. Im Falle leistungsschwacher Tarife zahlt man im Schadensfall nämlich häufig drauf.

2. Über Preisvergleichsrechner findet man immer die besten Tarife

Deutschen Verbrauchern stehen zahlreiche Vergleichsrechner für Kfz-Versicherungen zur Verfügung. Obwohl sie auf den ersten Blick ähnlich wirken, arbeiten sie nicht automatisch nach demselben Prinzip. Bei der Auswahl der richtigen Anbieter en Autofahrer daher Vorsicht walten lassen. Welche Tarife im Preisvergleich vorne liegen, hängt vom Vergleichsrechner ab. Die ausgeworfenen Listen einzelner Anbieter unterscheiden sich teils immens voneinander. Daher sollte man immer mehrere nutzen, um einen echten Überblick zu den günstigsten Tarifen zu gewinnen. Übrigens gibt es keine Garantie dafür, dass der beste Tarif überhaupt in einer der Listen auftaucht. In der Vergangenheit haben sich einige Direktversicherer mit günstigen Tarifen von Preisvergleichsportalen zurückgezogen. Um von ihren Angeboten zu profitieren, muss man direkt bei ihnen anfragen.

3. Die Prämie hängt vor allem von der Schadenfreiheitsklasse ab

Im Durchschnitt zahlen Deutsche für die Kfz-Haftpflichtversicherung etwa 260 Euro pro Jahr. Von Fahrer zu Fahrer sind die Unterschiede teils gravierend. Viele Verbraucher meinen, ihre Schadensfreiheitsklasse sei daran Schuld. Obwohl der Schadensfreiheitsrabatt mit über die Einstufung entscheidet, spielen insgesamt aber etwa 50 Faktoren bei der Ermittlung der Kfz-Versicherungsbeiträge eine Rolle. Darunter beispielsweise:

  • die Typklassen des Fahrzeugs
  • mögliche Werkstattbindung
  • die jährliche Fahrleistung
  • den Wohnort bzw. die Regionalklasse
  • den CO2-Ausstoß
  • mögliche Berufsrabatte
  • individuelle Eigenschaften wie die Fahrzulassung
  • die Anzahl eingetragener Fahrer
Übrigens: Ob man monatlich, vierteljährlich oder jährlich zahlt, beeinflusst die Beitragshöhe ebenfalls. Die einmalige Jahresprämie ist der günstigste Weg.



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