50 Jahre Porsche 911

und dabei sportlich wie eh und je
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Pünktlich zum 50. Geburtstag hat sich der Porsche 911 einer Diät unterzogen und wiegt in seiner neusten Auflage stolze 35 Kilo weniger. Leichtbaumaterialien machten es der Sportwagen-Ikone leicht, auf das neue Idealgewicht zu kommen. Sein Laufstegdebüt feiert der Stuttgarter im September dieses Jahres auf der IAA in Frankfurt.

Neuerungen gibt es einige, und manche sind sogar tiefgreifend. Zum ersten Mal in der Gesichte wurde eine sogenanntes „Downsizing“ (engl. für Gesundschrumpfung) betrieben. Der Motor stammt aus dem Boxster und die Kraft des Direkteinspritzers portionieren ab sofort das weltweit erste Siebengang-Schaltgetriebe oder das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK).

All denen, die befürchten, dass der neue 911er mit seinen Vorgängern nicht mehr viel zu tun habe, sei gesagt, dass auch viele bewährte Qualitäten erhalten wurden. Allein das Platzieren hinter dem Lenkrad lässt einen wissen, wo man sich befindet: in einem Porsche 911. Der Zündschlüssel ist wie gewohnt auf der linken Seite zu drehen, und auch das vertraute Grollen des Sechszylinder-Motors kommt natürlich von hinten.

Beim ersten Anfahren offenbaren sich allerdings direkt einige Verbesserungen. Die Abrollgeräusche wurden auf ein Minimum reduziert, und auch das Fahrwerk ist geschmeidiger geworden. Besonders die kurzen harten Schläge über Querrillen werden wirkungsvoll herausgefiltert. An Kraft fehlt es nicht: 350 PS bei 6400 Touren leistet der Carrera 2, das sind fünf PS mehr als bisher, und das trotz Downsizings und einer von 3,6 auf 3,4 Liter geschrumpften Maschine.

Als Carrera 2 mit Doppelkupplungsgetriebe werden dabei sogar nur 8,5 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Maßgeblich daran beteiligt ist das geringe Gewicht von 1380 Kilogramm. Hybrid-Plattform heißt das Zauberwort. Bestehend aus Alu-Achsen, einer Karosserie mit 80 Prozent festen Stählen sowie Aluminiumblechen für Dach, Radhäuser und Fronthaube, wird ein Großteil unnötigen Gewichts eingespart. Für den Rest sorgen glasfaserverstärkte Kunststoffteile. Auszahlen soll sich das Ganze mit einem 13 bis 15 Prozent niedrigerem Verbrauch.

Auch im Innenraum haben sich diverse Neuerungen „eingeschlichen“, die sich aber als äußerst positiv herausstellen: Das Cockpit mit all seinen Bedienknöpfen wirkt vertraut, neu ist die nach vorn ansteigende Konsole mit elektrischer Parkbremse. Zwar ist das Gusseisen verschwunden, dafür gestaltet sich die Anwendung allerdings als sehr benutzerfreundlich.

Äußerlich hat sicher 911er trotz 56 Millimeter längerer Karosserie und 100 Millimeter mehr Radstand von den Proportionen her kaum verändert. Die zehn Zentimeter mehr Platz zwischen den Achsen werden benötigt, um zwischen Motor und Getriebe eine Elektroeinheit zu platzieren, allerdings ist eine Hybridversion erst für 2015 geplant.

Vieles wurde also zeitgemäßer gestaltet, was allerdings dem Charme des Sportwagen-Klassikers keinen Abbruch tut.

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